Noch kein so guter Morgen :o( Es regnet, schon wieder.
Es gibt auch keine Socken zu sehen. Die sind dem Ribbelmonster zum Opfer gefallen. Zumindest der Ehemann. Irgendwie war das Strickbild ganz gräßlich und da sie ja verschenkt werden sollen, geht das gar nicht. Thomas meint, es fällt nicht auf. Ich WEIß es aber und deswegen gibts nen neuen Partner. Na ja, frischer Wind in einer Beziehung kann ab und an ja gut tun :o)
Gestern habe ich allerdings diese Socken absolut ignoriert und stattdessen ein Garn von Fauveline angenadelt. Wie herrlich weich und kuschelig es ist, wie schön die Farben sind, das zeig ich bei Gelegenheit. Hier ist es so düster, dass man keine guten Fotos zustande bringt.
Außerdem bin ich lustlos. Seit gestern ist es ganz schlimm. Am liebsten würd ich mich verkriechen. Keinen hören, keinen sehen, nicht reden müssen. Die Kinder sind extrem anstrengend seit 1,5 Wochen. Meine Toleranzgrenze gleich Null und Geduld habe ich sowieso keine mehr.
Außerdem weiß ich nicht, woran es liegt? Nur am Wetter? Wieder der Mond? Ich weiß, beide haben ADHS, der eine ausgeprägter, der andere weniger. Und auch wenn meine Jungs ansonsten gesunde Kinder sind, so sind sie doch sehr sehr anstrengend. Vom Aufstehen bis zum Bettgehen. Die kleinsten Kleinigkeiten bringen Kind1 völlig aus der Rolle und das noch zu seinem ohnehin schon ständigem Rumgezappel, seiner ständigen Geräuschabgabe etc. Wir haben sowas von feste Tagesabläufe, Regeln und Rituale, die ja sehr sehr wichtig sind für ADHSler, noch mehr geht schon gar nicht mehr. Und trotzdem ... Kind2 sucht extrem seine Grenzen und er hat einfach mehr Durchhaltevermögen als ich :o( Ich kann nunmal nicht mehr. 2 - 3 Std. Ruhe am Vormittag sind lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wie kommt mir die Galle hoch, wenn ich mir anhören darf:"Ach, hast Du es schön, bist immer zuhause!" *grrr* *zähnefletsch*
Da hilft nur eins: Ich leg jetzt die Beine hoch, bis ich um 11 Uhr mit dem Fahrrad durch den Regen fahren darf, um Kind1 abzuholen, damit wir weiterradeln können, durch den Regen, zu seiner Kinderpsychologin und anschließend im Regen wieder heim. Damit dann ab 14 Uhr Kind2 auch noch an mir ziehen und zerren kann, während es draußen regnet und die Jungs im Haus rumnerven.
Wo ist nur mein Optimismus geblieben? *such*
Dienstag, 22. April 2008
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